Bulgarien – Hilfe bringt Wohlgeruch in die Stadt

Razlog – unser Zielort im Süden Bulgariens auf gut 800 Metern Höhe. Es ist schon gegen 23:00 Uhr, als unser LKW ankommt. Doch wir werden nicht wegen des nächtlichen Lärms von schimpfenden Menschen empfangen, sondern von gut 30 Gemeindemitgliedern der empfangenden Romakirche, die zu unserer Verwunderung noch den kompletten LKW abladen. Ein Teil der Ladung sind einige Paletten Weichspüler. Als die Fahrer am nächsten Morgen von ihrem Nachtquartier abgeholt werden, erzählt der Pastor freudig, dass schon einige Leute bei ihm angerufen und berichtet hätten, dass das ganz Romaviertel ganz anders, besonders riecht. Viele Abladehelfer durften in der Nacht noch eine Flasche Weichspüler mit nach Hause nehmen und haben dann, spätestens am Morgen, direkt Wäsche  gewaschen – wohlgemerkt, überwiegend mit der Hand!

So dürfen wir immer wieder kleine und große Dinge erleben, die uns staunen und lächeln lassen!

Gebete und große Probleme

Aufmerksam verfolgt ein ungefähr dreizehnjähriger Junge, wie wir die Türen unseres LKW-Anhängers öffnen. Kartons, gefüllt mit gut erhaltener, gebrauchter Kleidung, Matratzen, Nähmaschinen und vielem mehr, holen wir hervor und übergeben sie dem Helfer-Team der bulgarischen Gemeinde in Raslog. Auch der Junge hilft, wo er kann. Als wir nahezu fertig mit Abladen sind, stößt er einen Jubelschrei aus! Ganz hinten kommen rund 20 Fahrräder zum Vorschein. Eifrig zupft er an Pastor Christov Asen: „Bekomme ich dieses Mal ein Fahrrad?“

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Ketchup und Bibeln

Hans Otto Kasper fährt mit seinem Transporter vor und im Nu ist er umringt von wartenden Menschen. Sie wissen, jetzt werden sie besucht von einem Mann, der ein offenes Ohr für ihre Sorgen hat und ihnen zudem auch materiell versucht zu helfen. Der HfN konnte ihm Kleidung und Ketchup für Einsätze wie diesen an die Hand geben. „Ketchup und Bibeln“ weiterlesen