Hoffnung gebracht: Hilfsgüter für die Ost-Ukraine / Donezk-Gebiet

Vor einem Jahr hat unser HfN-Team bei einer Reise in das Donezk-Gebiet von einem Brot-Projekt einer Bäckerei in Marjinka erfahren. Eine Gemeinde betreibt diese Bäckerei, die täglich 1000 Brote backt und an arme, überwiegend alte, arbeitslose oder kranke Menschen verteilt. Genau dort, wo sie leben, verläuft die Frontlinie zwischen der Ukraine und den Separatistenkämpfern im Osten. 

Wir erfuhren, dass der Wasserfilter defekt war, mit dem das Trinkwasser für die Bäckerei und das angrenzende Stadtviertel aufbereitet wird. 

Im Sommer konnten wir bei unserem Hilfsgütertransport für dieses „Wasserfilterprojekt“ eine Spende übergeben. Damit konnten die notwendigen Reparaturarbeiten in der Bäckerei im Donbas (Marijanka) ausgeführt werden. Mittlerweile wird durch diese Filteranlage wieder mit sauberem Wasser gebacken und darüber hinaus steht dem ganzen Stadtviertel wieder Trinkwasser zur Verfügung. Neben den Mitteln für den direkt eingebauten Filter durften wir sogar noch Gelder für einen Reserve-Filter übergeben. Herzlichen Dank an alle Spender, die dieses Projekt unterstützt haben! Viele Menschen vor Ort sind sehr dankbar dafür.

Wir bedanken uns darüber hinaus für Ihre Gebete. Denn nur so war es möglich, dass Gerd, Hans, Tim und Jürgen nach einer mehrwöchigen Vorbereitungs – und Planungszeit mit zwei Lastzügen, gefüllt mit Hilfsgütern, diese Fahrt in die Ukraine durchführen konnten. Ein befreundeter Hilfsdienst aus Freudenstadt hatte uns einen ihrer 40-Tonner-LKWs ausgeliehen. Darüber sind wir jedes Mal sehr froh. Bei einem so weitreichenden organisatorischen Aufwand ist es besonders wichtig, möglichst viele Hilfsgüter zu transportieren. Da die Ukraine nicht zur EU gehört, müssen wir zusätzlich an der polnisch/ukrainischen Grenze einiges an Zollformalitäten erledigen. Das kostet viel Zeit, Ausdauer und Nerven. Dazu kommt noch mancher Kilometer an zusätzlichem Grenzstau.

Wir sind Gott sehr dankbar für seine Hilfe und Bewahrung auf der langen Fahrt.