Lebensmittel für die Ukraine

Durch die Pandemie ist es uns momentan nicht möglich, in die Ukraine zu fahren. Doch gerade die armen Menschen sind dort stark von den wirtschaftlichen Auswirkungen betroffen. Wer seine Arbeit verliert, hat keine staatliche Unterstützung, aber die Ausgaben bleiben. Wir möchten deshalb unserem langjährigen Partner in der Ukraine eine Geldspende geben, damit er Grundnahrungsmittel kaufen und an arme Menschen, die er regelmäßig besucht, weitergeben kann. Uns liegen die Menschen in der Ukraine sehr am Herzen.


Wir bedanken uns im Voraus für eure Geldspenden – gebt bitte folgenden Vermerk an:
Projekt-Nr.100: Lebensmittelpakete für die Ukraine

Obdachlosenarbeit in Polen

Anfang August konnten wir einen unserer neuen LKWFahrer nach Polen schicken bzw. anleiten. Dort unterstützen wir die Obdachlosenarbeit von Pastor Daniel in der Nähe von Olkusz in Oberschlesien. Er ist sehr dankbar für die Kleidung, die wir ihm jetzt vor dem Winter bringen. Wenn es draußen kalt wird, werden seine Heime fast überrannt entweder von Menschen, die wissen, dass sie dort Unterschlupf finden, oder aber werden sie von den Behörden „eingewiesen“. Dann sind diese Menschen in einem jämmerlichen Zustand. Die Kleider, die sie tragen, können meist nicht mehr gewaschen und parasitenfrei gemacht werden, sodass man für viele komplett neue Garderobe benötigt. Auch der Bedarf an Bettwäsche ist enorm, da durch häufig notwendiges Waschen das Gewebe leidet, oder auch manchmal ein Waschen nicht mehr möglich ist. Pastor Daniel bekommt etwas staatliche Hilfe, aber die deckt den Bedarf in keiner Weise. Auch ihn konnten wir mit Lebensmitteln unterstützen, die wir über das Netzwerk der verschiedenen befreundeten Hilfsorganisationen erhalten haben.

Alte und neue Ziele in Rumänien

Ende Juni bedienten wir zwei Stellen in Rumänien, davon eine ganz neue Anlaufstelle. Der erste Stopp war in der Nähe von Sibiu / Hermannstadt, wo wir die Gemeindearbeit und eine Sozialstation unterstützen. Schon seit einigen Jahren fahren wir dorthin und freuen uns, dass die medizinischen Hilfsmittel für die alten, oft armen Menschen ein wahrer Segen sind, denn sie sind nicht in der Lage, diese selbst zu erwerben. Von den Schwestern hören sie dann auch die erlösende Botschaft Gottes, wodurch viele tatsächlich mit dem letzten Atemzug den Weg in die Ewigkeit bei Gott gefunden haben. Was für ein Privileg, an dieser Arbeit indirekt beteiligt zu sein!
Die zweite Stelle, weiter nordöstlich in Gheorgheni / Niklasmarkt, ist die Arbeit von Open Hands, mit denen wir ganz neu zusammenarbeiten. Sie betreiben dort ihr „Regenbogenhaus“, in dem sie Kinder betreuen, die zuhause keine Unterstützung erfahren. Das geht über Hausaufgabenhilfe bis hin zu dem Vermitteln von Lebensgrundlagen. Auch dort wird die Liebe Gottes vorgelebt und so an die Kinder vermittelt.

Fahrt nach Bulgarien

Am 03. Juni führte unser Transport nach Bulgarien zu der Romakirche in Razlog. Voller Freude sind wir empfangen worden, nachdem der Grenzübertritt ganz problemlos war. Die vielen Lebensmittel, die uns unsere Freunde von Hoffnung und Hilfe wieder zur Verfügung gestellt haben, waren das Glanzlicht der Ladung. Kleidung, Fahrräder, Teppiche und vieles andere haben diese Segensflut komplettiert! Glücklicherweise gab es noch keine Infektionsfälle in Razlog und Umgebung. Trotzdem sind wir unmittelbar nach dem Abladen wieder gefahren, ohne wie sonst Menschen zu besuchen. Mittlerweile haben wir erfahren, dass es dort inzwischen sehr schwere Covid19-Fälle, auch mit Toten, gegeben hat. Wir werden sehen, ob es dieses Jahr nochmals möglich wird, zu unseren Freunden zu fahren. Die Hilfe brauchen sie eigentlich sehr, denn die wenigen Jobs, die es für die Roma in den Hotels der in der Nachbarschaft liegenden Urlaubsregion um Bansko gab, sind alle weggefallen.