Bulgarien / Razlog

Unsere Transporte führen uns auch in andere Länder, wie zum Beispiel nach Bulgarien. In Razolg fahren wir regelmäßig eine Roma-Gemeinde an, die von Pastor Asen betreut wird.
Innerhalb des Roma-Ghettos gibt es ein Viertel mit Häusern, die weder an fließendes Frischwasser noch an das Abwasser angeschlossen sind. Die Gemeinde von Pastor Asen ist dabei, zusammen mit der Stadt einen Container aufzustellen, in dem die Menschen duschen, Wäsche waschen und zur Toilette gehen können. Wir unterstützen Pastor Asen und seinen Gemeindedienst mit praktischen Dingen und sind auch hier überrascht, welche Dankbarkeit wir erleben!

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Flohmarkterlös ging an HfN

Wir möchten uns herzlich bei den beiden Mädchen bedanken, die schöne Dinge auf einem Flohmarkt verkauft haben. Den Erlös haben sie an uns gespendet! Danke für so viel Einsatz und Kreativität!

Ukraine im April 2019 – Beistand für die Abgeschriebenen

Die Not in der Ostukraine ist groß. Nach wie vor liegen die Menschen, die an der Front wohnen und von dort auch nicht weg können oder wollen, unter täglichem Beschuss. Hilfslieferungen erreichen die Menschen hier nicht mehr – sie sind in weiten Teilen auf sich gestellt, man will sie mit allen Mitteln vertreiben.
In diese Situation kommt unser Hilfsgütertransport im April. Nach Wochen der Vorbereitung sind am 13. April zwei LKWs auf der Reise nach Kiew in der Ukraine. Von unseren Freunden dort werden wir schon sehnsüchtig erwartet, das Leid und die Armut, insbesondere im Kriegsgebiet der Ostukraine, sind groß! Unsere Fahrt läuft reibungslos, auch durch die Grenze kommen wir in ca. 10 Stunden und das Auszollen dauert einen Tag, genau wie wir das gewohnt sind.

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Gebete und große Probleme

Aufmerksam verfolgt ein ungefähr dreizehnjähriger Junge, wie wir die Türen unseres LKW-Anhängers öffnen. Kartons, gefüllt mit gut erhaltener, gebrauchter Kleidung, Matratzen, Nähmaschinen und vielem mehr, holen wir hervor und übergeben sie dem Helfer-Team der bulgarischen Gemeinde in Raslog. Auch der Junge hilft, wo er kann. Als wir nahezu fertig mit Abladen sind, stößt er einen Jubelschrei aus! Ganz hinten kommen rund 20 Fahrräder zum Vorschein. Eifrig zupft er an Pastor Christov Asen: „Bekomme ich dieses Mal ein Fahrrad?“

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Gelungene Hilfsaktion zu Weihnachten

Wir haben im Dezember 2017 Lebensmittel und Kinderpäckchen im Distrikt Brcko in Nordbosnien verteilt.

Wie schon die vergangenen Jahre sind wir, der Hilfsdienst für Notleidende aus Pforzheim, zusammen mit dem Hilfswerk „Brot des Lebens“ aus Ulm auch im Dezember 2017 wieder unterwegs gewesen. Das Ziel: Weihnachtliche Freude und Hilfe für den Lebensunterhalt zu bringen! Ein Team von 13 ehrenamtlichen Helfern arbeitete fast zwei Wochen lang, um 3600 Kinderpäckchen und 1700 Lebensmittelpakete direkt an Kinder und Bedürftige zu verteilen.
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Weint mit den Weinenden

Mit einer Tüte Lebensmittel stehen wir einer alten Frau gegenüber. Wir sind in Marianka, nur wenige hundert Meter von der Frontlinie im Osten der Ukraine entfernt. Man könnte meinen, die Kämpfer würden sich an die vor über zwei Jahren ausgehandelte Waffenruhe halten, doch die Ruhe täuscht. „Schon manchmal musste ich in der Gemeinde übernachten, wenn die Gefechte nach der Bibelstunde so schlimm waren.“ Die alte Frau kann es kaum fassen, dass wir von Deutschland hierher gekommen sind, um sie zu besuchen.
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